Biosphärenreservat Schaalsee
Die Landschaft um den Schaalsee, dem ehemaligen innerdeutschen Grenzgewässer, strahlt die typische Harmonie und Lebendigkeit eines von den Gletschern und Schmelzwässern geformten Hügellandes aus. Sie wird von einer Vielzahl von Hecken, Feldgehölzen und eingesprengten nicht genutzten Flächen durchzogen. In dem dünnbesiedelten Raum, der vor der Wende in weiten Teilen für die Bevölkerung gesperrt war, konnte sich eine ungewöhnlich reiche Tier- und Pflanzenwelt halten. An den Seen mit ihren breiten Schilfgürteln haben noch heute Fischotter, Kranich, Seeadler, Rohrdommel oder Rotbauchunke ihren Lebensraum.Der Schaalsee ist mit 72 Meter Norddeutschlands tiefster See. Hier konnte die Große Maräne, ein lachsartiger Fisch, bis heute überleben.
Im Januar 2000 erfolgte die Anerkennung als UNESCO Biosphärenreservat.
Amt für das Biosphärenreservat Schaalsee
Wittenburger Chaussee 13
19246 Zarrentin
Fon: (03 88 51) 3 02-0
Fax: (03 88 51) 3 02-20
Mail: post@afbr-schaalsee.mvnet.de
| Biosphärenreservat Schaalsee | |
| Bundesland | Mecklenburg-Vorpommern |
| Gründung | Naturpark 1990 - 1998, Biosphärenreservat seit 1998 |
| Landschaftsraum | Westmecklenburgisches Seen- und Hügelland |
| Lage | nördlich von Zarrentin an der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein |
| Größe in ha | 31.000 |
| Besonderheiten | Schaalsee tiefster See Norddeutschlands (71,5 m), zahlreiche Moore und Brüche, Seeadler, Kranich, Eisvogel, Fischotter |
zurück